186. Tag zuckerfrei – 6 Monate ohne Zucker

pannacotta_mit_himbeeren

Zuckerfreie Sommerzeit

Der Juli hat begonnen und verwöhnt uns mit herrlichen Sommertagen.

Auf dem Tisch steht eine Schüssel mit saftiger Wassermelone. Sonnengereifte Erdbeeren, leuchtende Himbeeren und tiefschwarze Johannisbeeren aus unserem Garten gesellen sich dazu.

Während anderswo zur nachmittäglichen Kaffeezeit Kuchen und Torten, Eisbecher und Eiskaffee serviert werden, lassen wir uns die köstlichen Früchte schmecken. Natürliche, fabelhafte Süße, die keiner Veränderung und keines Toppings bedarf.

Ohne zugesetzten Zucker zu leben ist wie eine Offenbarung. Wer den gleichen Weg schon mal beschritten hat – und vielleicht sogar dabei geblieben ist – kann das sicher gut nachvollziehen. Dieses Gefühl der Entspanntheit, besonders im Bezug auf bestimmte Tageszeiten und -abläufe (kurz vor dem Mittag, nachmittags zur “Kaffeestunde” oder abends vor dem Fernseher).

Bevor wir uns für ein Leben ohne Zucker entschieden, war der Ablauf immer gleich: Sobald eine gewisse Stimmung erreicht war, musste etwas Süßes her. Das konnte Müdigkeit sein, ein Leistungstief, Unpässlichkeit, Appetit, Langeweile, Frust, Wut, Traurigkeit, Freude, Gewohnheit, Belohnung usw. Und immer fand sich die Lösung in Form von Keksen, Schokolade, Kuchen oder irgendeines anderen süßen Naschis. Natürlich war dann 1 Keks oder 1 Stück Schokolade nicht genug. Aufhören war unmöglich. Es musste immer gleich die halbe (oder ganze!) Packung sein 🙁 .

Endlich zuckerfrei!

Diese Art von Abhängigkeit haben wir erfolgreich ausgeschaltet. Wir sind endlich immun gegen die süßen Verlockungen in den Supermarktregalen. Wir lehnen dankend ab, wenn wir etwas Süßes angeboten bekommen und bestellen keinen Nachtisch im Restaurant. Die heutigen Portionen reichen vollkommen aus um satt zu sein. Warum also noch was Süßes hinterherschieben, das eh nur auf den Hüften landet? Manchmal, wenn wir Zeit und Muße haben, gönnen wir uns auswärts nach dem Essen einen Cappucchino. Ohne Zucker versteht sich und ohne die oftmals beigelegten Pralinen oder Kekse. Wenn ich daran zurück denke, wie enttäuscht ich immer war, wenn es keinen Keks zum Kakao mit Sahne oder Latte Macchiato gab….

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