21. Tag

blumenkohlsalat

Wieder wartet ein toller Tag auf uns. Während ich plane, mit unserem Pony eine ausgedehnte Wandertour zu unternehmen, entschließt sich Wolfgang auf den Breitenberg zu fahren und durch den Schnee zur Ostlerhütte hochzustapfen. Wir genießen alle drei diesen herrlichen Tag, auch wenn das Pony nur Augen für die grünen Spitzen hat, die sich durch die Schneedecke strecken 😉.

Heute vor 3 Wochen haben wir mit der zuckerfreien Zeit begonnen. Wir haben seither nichts gegessen oder getrunken, dem in irgendeiner Form Zucker oder Zuckerersatzstoffe zugesetzt wurden. Zusätzlich vermieden wir Trockenfrüchte und extrem süßes Obst. Wir sind hochmotiviert, weshalb uns auch die Reize im Café oder Supermarkt nichts ausmachen.

Wir haben den Willen, die Ernährung dauerhaft auf zuckerfrei umzustellen. Für uns ist es dabei wichtig, gerade in den ersten Monaten keinerlei Zugeständnisse zu machen. Wozu denn auch? Mit unseren Rezepten zeigen wir, dass Zucker häufig unnötig ist und zu Unrecht überall zugefügt wird. Zu gegebener Zeit werden wir auch mit Gebäckrezepten experimentieren. Wir lassen uns überraschen…

Tipp: Motivation (und ein Tagebuch) sind die besten Trainer auf unserem Weg 🙂

Frühstück: Eva/Wolfgang: Crunchy mit Joghurt und Apfel
Mittagessen: Eva: Blumenkohl-Salat, Wolfgang: Hüttentopf auf der Ostlerhütte
Zwischendurch:
Abendessen: Eva: 1 Handvoll Cashews + 3 Paranüsse, Wolfgang: Blumenkohl-Salat

Fazit nach der 3. Woche Zuckerfrei

Lust auf Süßes? Einen Keks? Ein Stück Schokolade?
Nein – überhaupt nicht. Das ist sogar für mich schwer zu begreifen. Ich kann mir allerdings gut vortellen, dass ich wieder in die Spirale fallen würde, wenn ich nur einmal schwach werden würde. Dafür ist die Zeit der Umstellung auf Zuckerfrei noch zu kurz.
Wir sind weiterhin hochmotiviert.
Tipp: Es ist wichtig, regelmäßig zu essen, die Mahlzeiten im Voraus zu planen, die Zutaten vorrätig zu haben und sich die Zeit zu nehmen, das Essen zuzubereiten. Zeitdruck oder Essenspausen von mehr als 4 Stunden können nachteilig sein. Wir legen immer schon am Vorabend die Rezepte für den nächsten Tag auf die Arbeitsplatte in der Küche. So sehen wir, ob wir schon etwas vorbereiten können (z.B. Erbsen einweichen oder Fisch aus dem Tiefkühler zum schonenden Auftauen in den Kühlschrank legen). Wenn wir wissen, dass wir Vormittags außer Haus und erst zum Mittag wieder da sind, bereiten wir das Mittagessen am Morgen vor.

Und was sagt die Waage? Wolfgang hat in der vergangen Woche 400g Gewicht abgebaut. Bei mir zeigt die Waage +200g. Ich mache mir darüber allerdings keinen Kopf, denn diese Schwankungen haben mich die letzten Jahre begleitet.

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